STIPPVISITE NACH ESCH-BELVAL

– 40 Senioreninnen und Senioren erlebten einen Besuch der Gegensätze –

Hochofen

… denn aus 100% Industriefläche wurde 100% Stadtquartier – Belval ist die neue Luxemburger Adresse mit dem einzigartigen Mix aus Arbeiten, Wohnen und Leben. Auf einer Fläche so groß wie 170 Fußballfelder entstand ein beispielhaftes Konversionsprojekt, das künftig Wohnraum für bis zu 7.000 Menschen bietet. Gleichzeitig werden in Belval bis zu 20.000 Menschen arbeiten, forschen und studieren. Für alle Lebensbereiche ist gesorgt. Ob Schule, Einkaufs- oder Freizeitmöglichkeit – in Belval ist alles vorhanden.

Klare Formen, flexible Grundrisse, ökologisch orientierte Freiraumplanung sowie nutzergerechte Verkehrsplanung und moderne Energieversorgung – Belval beruht auf einem herausragenden Gesamtkonzept. Bemerkenswert und augenfällig integriert ist übrigens auch die ehemalige Industriekultur – sie ist heute schon nationales Kulturdenkmal.

Während einer aufschlussreichen Führung durch das ehemalige Stahlwerksgelände, vorbei an zwei viel bestaunten, blitzblank restaurierten Hochöfen, von denen auch einer per Aufzug „bestiegen“ wurde, um von der Plattform in luftiger Höhe einen Rundumblick über die Region zu haben, konnten die Seniorinnen und Senioren in der Cité des Scienc

es nicht nur das imposante Universitätsgebäude bestaunen, sondern auch einen Blick in die in der denkmalgeschützten Möllerhalle von renommierten Architekten zu einem absolut extravaganten Gebäude gestaltete Bibliothek werfen. Der Höhepunkt unter vielen!

Sie können nunmehr bestätigen, dass aus der Industriebrache im Süden von Luxemburg eine postmoderne „Ideenwerkstatt“ geworden ist. Beval hat sich zu einer Stadt der Wissenschaft, mit Universität und Forschungsinstituten entwickelt. Es stehen markante Industriedenkmäler mit ihrem morbiden Charme neben dem geschützten UNESCO-Biosphärenreservat Minett. Daneben sind hypermoderne Wohnhäuser, Einkaufszentren, Cafés und Restaurants entstanden.

Letztere wurden im Anschluss an die Führung ausgiebig genutzt, bevor es, nach einer eindrucksvollen Stippvisite, wieder mit dem Zug in Richtung Heimat ging.