Tagesfahrt nach Andernach zur Geysir-Expedition am 18. Juni 2024

Andernach am Rhein, die Stadt mit dem höchsten Kaltwassergeysir der Welt, war das Ziel der Tagesfahrt, an der 64 Seniorinnen und Senioren teilnahmen. Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir gegen 10 Uhr unseren Parkplatz in der Nähe des Geysirzentrums.

Wir hatten Zeit und Gelegenheit, die Altstadt auf eigene Faust zu erkunden und begannen am Bollwerk, das 1659-1661 als Rheinzollbastion der Kurkölnischen Landesherren erbaut wurde.

Vorbei an der Hospitalkirche erreichten wir das um 1200 erbaute Koblenzer Tor. Unmittelbar daneben befindet sich die Ruine der zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut wurde. Die Zerstörung der Anlage erfolgte im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689. Im weiteren Verlauf des Rundgangs passierten wir das Stadtmuseum im Haus von der Leyen und die hochgotische Christuskirche, deren Bau 1245 begann und 1450 vollendet wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten waren das Läufkreuz aus dem 14. Jahrhundert, der Helmwartstum, der Mariendom, der Runde Turm und Reste der römischen Stadtmauer etc. Einige Teilnehmer gingen shoppen oder machten eine kurze Pause auf dem Marktplatz.

Um 11.30 Uhr traf sich die Gruppe im Restaurant „Zum Franziskaner“, um das vorbestellte Mittagessen einzunehmen.

Während des Mittagessens regnete es in Strömen. Gegen 12:45 Uhr auf dem Weg zum Museum ließ der Regen etwas nach. Um 13 Uhr konnten wir pünktlich mit der Führung im Geysirzentrum beginnen. Eine kurze Videopräsentation erklärte uns die Funktionsweise des Geysirs. Danach fuhren wir mit einem Aufzug – simuliert – 4000 Meter tief ins Erdinnere. Hier wurde uns sehr anschaulich der Vulkanismus der Eifel mit seinen verschiedenen vulkanischen Gesteinen und die Funktionsweise der Geysire gezeigt. Am Ende der Führung konnten wir vom Dach des Geysirzentrums noch einen Rundblick über Andernach genießen. Das Wetter hatte sich wieder gebessert.

Um 15 Uhr fuhren wir mit dem Schiff „MS Namedy“ zum Namedyer Werth, dem Höhepunkt unserer Exkursion, dem Geysir Andernach. Nach einem kurzen Fußweg von ca. 300 Metern erreichten wir die Ausbruchstelle des Geysirs. Wie auf Kommando begann er, uns die gewaltige Wassersäule zu zeigen. Staunend verfolgten wir den Ausbruch des Geysirs, bis nach ca. 20 Minuten die Wassersäule in sich zusammenfiel. Begeistert kehrten wir zum Schiff zurück und fuhren wieder nach Andernach. Hier kamen wir am Alten Krahnen vorbei, der uns an die beiden Krahnen am Moselufer in Trier erinnerte.

Gegen 16.30 Uhr erreichten wir die Anlegestelle und hatten noch eine Stunde Zeit, im Biergarten oder in der Eisdiele das Erlebte Revue passieren zu lassen, bevor wir gegen 17.30 Uhr die Heimreise antraten.

Ein schöner Tag ging zu Ende.